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Mallorca

Mallorca mit der Familie

Mallorca mit der Familie

Tipps für den Urlaub mit Kindern

Spanier sind überwiegend sehr kinderfreundlich, die Mallorquiner machen da keine Ausnahme. Die lieben Kleinen dürfen fast alles und schreiende Rabauken im Restaurant quittiert der Kellner nur mit nachsichtigem Lächeln. Das Problem der relativ späten Essenszeiten lässt sich am besten mit Hilfe der Tapas-Bars lösen, in denen man immer einen Happen findet. Den üblichen „Kinderbedarf“ gibt es natürlich auch auf Mallorca, im Zweifel bieten die Einkaufszentren „Hipermercados“ in den Peripherien der größeren Städte die breiteste Auswahl. Wer einen Leihwagen mieten möchte, sollte schon vor Vertragsabschluss klarstellen, dass er Kindersitze benötigt. Ein Buggy mit großen, luftbereiften Rädern rollt auf Kopfsteinpflaster und unebenem Untergrund besser als ein Wagen mit kleinen Rädern. Viele weitere Anregungen und Tipps finden sich auf www.mallorcafuerkinder.de.

Vergnüglich lernen

La Granja und Els Calderers: Zwei Anwesen, die als sehenswerte und lehrreiche Museums-Landgüter hergerichtet wurden und auch Kindern anschaulich die bäuerlichen, aber auch herrschaftlichen Lebensverhältnisse der Insel vor Einsetzen des Fremdenverkehrs begreifbar machen. Es gibt Stallungen, viele Tiere, alte Werkstätten und in La Granja (insgesamt für Kinder das erlebnisreichere Landgut) sogar ein museales Spielzimmer, allerdings auch eine „Folterkammer“, deren Besuch man kleineren Kindern besser erspart.

Unter Walen und Muränen

Palma Aquarium: Ein sehr großzügig gestaltetes Aquarium. Dutzende von Tanks mit hunderten von Fischarten und ein Großbecken mit Haien und Rochen sorgen an der Platja de Palma auch an Regentagen für spannende Stunden – ja, Stunden! Genügend Zeit einplanen und möglichst früh kommen, es wird oft voll. Unbedingt mitbuchen: die eindrucksvolle neue 3-D-Holografie von Buckelwalen, die in der Kuppel des „AquaDome“ gezeigt wird.

Centre de Visitants Cabrera: Erheblich kleiner und weniger aufwändig gestaltet, aber auch eine ganze Ecke preisgünstiger als das Palma Aquarium ist dieses Dokumentationszentrum in Colònia de Sant Jordi. In einem schneckenartigen Gebäude untergebracht, zeigen seine Aquarien viele Fischarten des nahen Nationalparks von Cabrera, darunter auch Muränen und Barracudas.

Hoch in den Bäumen

Forestal Park und Jungle Parc: In Platja de Palma und bei Santa Ponça liegen diese beiden Hochseilgärten, in denen mutige Kletteraffen diverse „Baumwipfelabenteuer“ unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade erleben können. Hangeln von Plattform zu Plattform, Hindernisse überwinden, geschwind über Seilrutschen flitzen ... Ein Vergnügen für alle Altersgruppen.

Sich angenehm gruseln

Museum ArtArtà: Im hübschen Städtchen Artà bewahrt ein altes Haus in der Fußgängerzone die Erinnerung an die mallorquinischen Volksmärchen „Rondalles“ und ihre oft sehr originellenProtagonisten. Manche der häufig überlebensgroßen, vom örtlichen Bildhauer Pere Pujol geschaffenen Märchenfiguren dürften für kleinere Kinder schon ein wenig gruselig sein, aber sie beißen nicht ... Und wer schon da ist, kann auch gleich in dem netten Café im Hinterhof einkehren oder im Laden lokales Kunsthandwerk erstehen.

Für junge Sportfans

Sport Xperience: In seiner Heimatstadt Manacor hat Tennis-Star Rafael Nadal ein großes Sportzentrum eröffnet, zu dem auch ein Sportmuseum gehört, das sich nicht nur um Tennis dreht. Die Trophäen und Trikots hier mögen nicht jeden Besucher vom Hocker reißen, der originale Formel-1-Renner von Fernando Alonso vielleicht schon eher. Vor allem aber sind es die interaktiven Simulationen von Formel-1-Rennen, Mountainbike, Ruderregatten, Tennis etc., die etwas älteren Kindern viel Spaß bereiten – der freilich seinen Preis hat. Begrenzte Besucherzahlen und oft starker Andrang, früh zu kommen lohnt sich.

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