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Mallorca
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Mallorca

Orientiert auf Mallorca

Orientiert auf Mallorca
Die Insel im Profil
Mallorca ist ...

... die größte Insel Spaniens

Mallorcas Größe wird oft unterschätzt. Von West nach Ost misst die Insel fast 100 km, von Nord nach Süd knapp 80 km. Mit seiner Fläche von mehr als 3600 Quadratkilometern ist Mallorca erheblich größer als Teneriffa (2034 km²), die zweitgrößte spanische Insel. Teneriffa besitzt dabei sogar die etwas größere Einwohnerzahl, Mallorca ist also im Vergleich deutlich dünner besiedelt.

... die Hauptinsel der Balearen

Zur Inselgruppe der Illes Balears zählen neben Mallorca („die Größere“) noch Menorca („die Kleinere“), Ibiza und Formentera sowie über hundert kleine und kleinste Inselchen. Zusammen entsprechen sie nur etwa einem Prozent der Landesfläche Spaniens. Seit 1983 bilden die Balearen eine der 17 teilautonomen Gemeinschaften des Landes. Ihre Hauptstadt ist Palma, Amtssprachen sind Català (Katalanisch) und Castellano (Kastilisch, also Spanisch).

... eine Insel für alle

Die größte Balearin ist ausgedehnt und abwechslungsreich genug, um allen (fast) alles geben zu können. Naturfreunde und Landschafts​ge​nießer dürfen sich an abgeschiedenen Gebirgsregionen, tief eingeschnittenen Felsschluchten, glitzernden Salzseen und einer artenreichen Flora erfreuen. Sportler finden vielfältige Möglichkeiten, die von der Tennisschule über den Reitstall und den Rennradverleih bis zum Golfplatz reichen. Ein erfrischendes Bad im Meer? Schöne Strände gibt es mehr als genug. Lust auf Entdeckungstouren? Die Dörfer und Städtchen der weiten Ebene Es Plà sehen wirklich noch fast so aus wie vor hundert Jahren. Und dann sind da noch die tiefen Tropfsteinhöhlen, die rustikalen „Celler“-Restaurants mit typische​r Mallorca-Küche, die stillen Klöster auf den Berggipfeln, die feinen und immer zahlreicheren Landhotels, di​e kunterbunten Fiestas und natürlich die quicklebendige Hauptstadt Palma, in der der Tourismus nur eine Nebenrolle spielt. Wenn man Mallorca eines nicht vorwerfen kann, dann ist es sicher mangelnde Vielfalt des Angebots.

... immer wieder anders

Sicher, es gibt sie immer noch, die monströsen Bettenburgen und die nach Nationen sortierten Treffs der Kampftrinker. Doch beschränken sich diese Auswüchse auf nur wenige Zonen der Insel. Ihnen gegenüber steht das „andere Mallorca“, ein viel zitierter, mittlerweile kräftig überstrapazierter Begriff, unter dem jeder auch wirklich etwas anderes zu verstehen scheint. Der eine meint damit die Wanderwege in der wilden Serra de Tramuntana, ein anderer das pittoreske Fischernest, die luxuriösen Fincas im Inselinneren, das blitzblank geschrubbte Bergdörfchen oder den armen, aber glücklichen Landmann mit Esel.

Natürlich entsprechen auch diese romantisierenden Vorstellungen der mallorquinischen Wirklichkeit höchstens noch zu einem kleinen Teil. Mallorca ist eine der reichsten und modernsten Regionen Spaniens, die Esel sind längst durch den dichtesten Kraftfahrzeugbestand der gesamten EU abgelöst, und vor den Bergdörfchen parken die Reisebusse. An manchen Sommertagen suchen die Insassen von zehntausenden von Mietwagen das „unberührte“ Mallorca.

... auch eine Insel für Gourmets

Mallorcas Küchenkultur speiste sich traditionell aus dem Ertrag der Felder. Oft werden die überlieferten mallorquinischen Rezepte deshalb als simple Bauernküche klassifiziert, und für die Zutaten mag das teilweise auch stimmen, doch ist die Zubereitung häufig sehr aufwändig. Zu den kulinarischen Klassikern Mallorcas zählt allerdings auch manch spanisches Rezept. Die berühmte Paella zum Beispiel stammt eigentlich aus der Region um Valencia, doch heißt es von der mallorquinischen Variante, dass sie mindestens ebenso gut sei. Eine eigene Art von Pizza gibt es auf Mallorca übrigens auch: Coca wird der hiesige Teigfladen genannt, dessen Belag in der Regel ohne Käse auskommt.

Und wenn nach einigen Inseltagen dann doch die Lust auf etwas leichtere und elegantere Kost aufkommt – kein Problem. Zum einen ist längst eine ganze Generation von einheimischen Küchenchefs dazu übergegangen, die alten mallorquinischen Rezepte zu verschlanken und zeitgemäß zu interpretieren, zum anderen bietet die Insel eine umfangreiche Auswahl wirklich hochklassiger Lokale mit internationaler Küche aller Erdteile.

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