Sightseeing-Alternativen

Altes Mauerwerk

∎ Abbaye Saint-Victor: Mit ihren Zin­nen und Türmen ist die Abtei einer Fes­tung ähnlicher als einer Kirche. Noch beeindruckender als die Oberkirche ist die Krypta mit ihrer faszinierenden At­mosphäre. Es handelt sich nicht etwa um einen kleinen düsteren Raum, son­dern um eine verschachtelte, tief in den Fels hineingetriebene Anlage von be­acht­licher Größe. In den Nischen und Kammern stehen kostbare Sarkophage aus der Spätantike. → Tour 3

∎ Docks de la Joliette: Ähnlich der Ham­burger Speicherstadt wurden die ehe­ma­ligen Hafenanlagen vorbildlich re­no­viert und einer neuen Nutzung zu­ge­führt. Gruppiert um mehrere In­nen­hö­fe, fin­den sich in dem sechs­stö­ckigen Spei­cherkomplex ansprechende Bou­ti­quen, Restaurants und Büros. → Tour 2

∎ Musée des Docks Romains: Die bei Grabungen entdeckten Grundmauern des römischen Hafens erinnern an die Bedeutung von Marseille in der antiken Welt. Ein authentischer Spaziergang durch die Geschichte. → Tour 1

Abseits

∎ Cimetière Saint-Pierre: Paris ist be­rühmt für seinen größten Friedhof Père La­chaise, Marseille für seinen Ci­me­tière Saint-Pierre. Am Ostrand der Stadt erstreckt sich die riesige To­ten­stadt mit ihrer phantastisch-ver­spiel­ten Sym­bo­lik. Eine Oase in der Hektik der Groß­stadt. → Abseits des Zentrums

∎ Mémorial de la Marseillaise: Ein Mu­seum für die Revolutionshymne. Mit Hilfe moderner Technik werden die da­ma­ligen Geschehnisse ausführlich be­leuch­tet. → Tour 4

∎ Villa Valmer: Der Garten der schmu­cken Villa ist ein kleiner öffentlicher Park und bietet nicht nur Ruhe, son­dern auch traumhafte Blicke auf das Meer und die Küste. → Tour 5

∎ Parc du Pharo: Die Parkanlage in unmittelbarer Meeresnähe lockt mit einem herrlichen Blick auf den Vieux Port. Und eine tolle Kunst­installation gibt es auch zu be­wundern. → Tour 5

Skurriles

∎ Maison du Boule: Die Bou­le­kugeln klackern in ganz Süd­frankreich. Und Marseille gilt als die Hauptstadt des Pé­tanques-Sports. Das Museum be­sitzt sogar eine kleine Boule­bahn. Da kann man auch bei Regen die Me­tall­kugeln werfen. → Tour 2

∎ Blindé Jeanne d’Arc: Ein Panzer unterhalb der Wallfahrtskirche Notre-Dame de la Garde erinnert noch immer daran, dass die Deutschen sich im Zwei­ten Weltkrieg auf dem La-Garde-Hü­gel verschanzt hatten. → Tour 3

∎ Monument aux morts des armées d'Orient et des terres lointaines: Hinter dem langen Namen verbirgt sich ein im­posantes Denkmal für die Toten der Orientarmee. Es steht direkt an der Corniche und blickt auf das Meer. → Tour 5

Am Puls der Zeit

∎ FRAC: Zeitgenössische Kunst in ei­nem ungewöhnlichen modernen Ge­bäu­de. Je nach dem Schwerpunkt der aktuellen Wechselausstellung wird der Besucher aufgefordert, sich mit neuen Positionen der provenzalischen Kunst­sze­ne aus­ein­an­derzusetzen. → Tour 2

∎ Belle de Mai: Eine ehemalige Tabak­fa­brik beherbergt ein lebendiges Kul­tur­zentrum mit Ateliers, Aus­stel­lungs­räu­men und Theatersälen. Die Dach­ter­rasse wird im Sommer als Frei­licht­kino­spielstätte genutzt. Zwischen bunt bemalten Häuserfassaden ver­gnügt sich die Jugend auf einem Spielplatz mit Klet­terwand, einem Basketballfeld und in einem Skatepark. Ein Res­tau­rant sowie ein Café mit an­ge­schlos­se­ner Buchhandlung gibt es auch. → Abseits des Zentrums

∎ Cours Julien: Der „Cours Ju“ mit sei­nen Szenebars und schrillen Läden ist ein Hotspot der Alternativkultur. Auf den Häuserwänden im In-Viertel leuch­ten bunte Graffitis, hier gibt es einen Tattoo-Shop, dort ein algerisches De­li­ka­tes­sengeschäft. Cool, cooler, Cours Julien. → Tour 4

Pack die Badehose ein

∎ Plage des Catalans: Eine Badepause am Stadtstrand von Marseille muss sein. Nicht allzu weit vom Alten Hafen entfernt, begeistert an der Plage des Ca­talans nicht nur das glasklare Wasser, son­dern auch ein ungewöhnliches Un­ter­was­sermuseum. → Tour 5

∎ Calanque de Morgiou: Wie eine smaragdgrüne Zun­ge hat sich die schmale Calanque de Morgiou zwi­schen die Felsen hinein­geschoben. Neben Badefreuden lockt ein gutes Res­taurant. Zusammen mit der be­nach­barten Calanque de Sormiou lässt sich die Bucht auch im Rahmen einer herr­lichen Küstenwanderung er­kun­den. → Abseits des Zentrums

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