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Mecklenburg-Vorpommern
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Mecklenburg-Vorpommern

Orientiert in Mecklenburg-Vorpommern

... wasserreich

1000 Seen und ein kleines Meer. Vom Schweriner See im Westen (→ S. 39) bis zur Feldberger Seenlandschaft (→ S. 408), von der gewundenen Warnow bis zur verzweigten Havel, vom weitläufigen Kummerower See am Rand der Mecklenburgischen Schweiz bis zur vielgestaltigen Kleinseenplatte (→ S. 380) – zahllose Flüsse und Kanäle verbinden die mecklenburgischen Seen zu einem dichten, vielgestaltigen Netz von Wasserwegen. In dessen Mitte erstreckt sich die Müritz, „das Kleine Meer“, Deutschlands größter Binnensee, mit dem herrlichen Müritz-Nationalpark (→ S. 362). Ein Paradies für Wasserwanderer.

... inselreich

An der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns liegen die beiden größten deutschen Inseln: Rügen (→ S. 180) und Usedom (→ S. 263), beide bekanntermaßen überaus beliebte Urlaubsziele. Die vielleicht hübscheste Insel ist Hiddensee (→ S. 234). Herrlich urlauben lässt es sich auch auf der Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst (→ S. 128). Bei Wismar liegt still die Insel Poel (→ S. 80). Und wer mal eine abgelegene Insel besuchen will, macht einen Ausflug zur Greifswalder Oie (→ S. 296).

... schlossherrlich

Vom barocken Schloss Bothmer bis zu Stolpe auf Usedom, von Rügens Schloss Spyker in Schwedisch-Rot bis zum Drei-Königinnen-Palais in Mirow – zahllose Burgen, Schlösser, Guts- und Herrenhäuser verteilen sich über das ganze Land. Die prachtvollsten Residenzen sind:

Schloss Schwerin: Fast schon unwirklich schön erhebt sich das prachtvolle Schloss über den Schweriner See. Die Beletage im Innern steht dem äußeren Eindruck in nichts nach. → S. 27

Schloss Ludwigslust: Noch eine prachtvolle Residenz der Meck​lenburger Herzöge, umgeben von einem herrlichen Park. Zwar erst zur Hälfte renoviert, diese ist aber sehr sehenswert. → S. 46

Putbus: Der Residenzstadt von Wilhelm Malte I. mit dem herrlichen Schlosspark ist zwar das Schloss abhanden gekommen, aber dennoch ist sie ein klassizistisches Gesamtkunstwerk. → S. 188

Jagdschloss Granitz: Schwindelerregende Treppe im Inneren des zentralen Turms. Bei Binz. → S. 197

... hansestädtisch

In den stolzen Hafenstädten bilden die großartigen Monumente der Norddeutschen Backsteingotik (→ S. 490), die großen architektonischen Würfe ihrer Zeit, Silhouetten hanseatischer Macht: Gemeinsam UNESCO-Weltkulturerbe sind Stralsund (→ S. 166) und Wismar (→ S. 67), prachtvoll auch die Universitätsstadt Rostock (→ S. 106) und schließlich das von Caspar David Friedrich porträtierte Greifswald (→ S. 250).

Alter Markt Stralsund: Das elegante Ensemble aus hoch aufragender Schaufassade des Rathauses und der Nikolaikirche ist ein Juwel der Backsteingotik. In Stralsund. → S. 168

Marienkirche: Das Innere der wuchtigen Kirche beherbergt die faszinierende Astronomische Uhr. In Rostock. → S. 111

Bad Doberans Münster: Dank der abgeschiedenen Lage hatte die Klosterkirche ihre mittelalterliche Ausstattung nicht verloren. → S. 96

... badeparadiesisch

Wer wollte auch nicht an den Strand, wenn die Sonne scheint und eine milde Brise vom Meer her weht? Weithin bekannt sind die Namen der Ostseebäder Heiligendamm und Warnemünde, Binz und Sellin auf Rügen und die Kaiserbäder auf Usedom. Die Kulisse für diese am Ende des 19. Jh. aufgekommene Mode der Sommerfrische am Meer sind die verspielten Fassaden der blütenweißen, ornamentfreudigen Bäderarchitektur: villengleiche Gästehäuser, geschmückt mit Balkonen, Veranden und Loggien, Ziergiebeln und Schmuckfriesen; Kurmuscheln am Strandabgang und vor allem aber: Seebrücken.

Sellins Seebrücke: Ein Schmuckstück der Bäderarchitektur: die nach historischem Vorbild bebaute Seebrücke von Sellin auf Rügen. → S. 202

Binz: Das berühmteste Ostseebad auf Rügen. → S. 193

Heiligendamm: Ein recht exklusives klassizistisches Gesamtkunstwerk. Bei Bad Doberan. → S. 99

Usedoms Kaiserbäder: Die längste Strandpromenade Europas, geziert mit zahllosen Villen, erstreckt sich entlang der drei Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Sehenswert ist vor allem Ahlbecks Seebrücke. → S. 264

Abseits des bäderherrlichen Trubels dagegen liegen noch zahllose ruhigere, oft naturbelassene Strände, wie beispielsweise der traumhafte Darßer Weststrand (→ S. 140) oder der herrliche Strand auf Hiddensee (→ S. 236).

Nicht zu vergessen die ungezählten kleinen und großen, versteckten und versorgten, abgeschiedenen und rummeligen Badestellen an „1000 Seen“.

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