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Nürnberg - Fürth, Erlangen
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Nürnberg - Fürth, Erlangen

Orientiert in Nürnberg

Stadt, Land, Fluss

Auf Nürnberg übertragen bedeutet dies Burg, Altstadt, Pegnitz! Die Pegnitz teilt die Altstadt in zwei fast gleich große Hälften. Die nördliche (Sebalder-) Altstadt wird von der Burg dominiert. Hier findet sich die größte Kneipen- und Restaurantdichte Nürnbergs, aber auch das Spielzeugmuseum, das Rat­haus und der Hauptmarkt, auf dem der be­rühmte Christkindlesmarkt ab­ge­hal­ten wird. Die Lorenzer Altstadt liegt südlich der Pegnitz. Hier erstreckt sich mit der Breiten Gasse sowie der König-, Karolinen- und Kaiserstraße die Fuß­gän­gerzone mit den großen Kauf­häusern und den zahlreichen Fi­lia­listen, doch finden sich mit dem Ger­manischen Nationalmuseum und dem postmodernen Neuen Museum auch zwei kulturelle Highlights.

Überschaubare Altstadt

Innerhalb des Nürnberger Zentrums lässt sich jedes Museum und jede Se­henswürdigkeit bequem zu Fuß er­reichen, so dass sich selbst auf öf­fentliche Verkehrsmittel leicht ver­zichten lässt. Es dauert nicht einmal eine halbe Stunde, um vom Haupt­bahn­hof zur Kaiserburg hinauf­zu­lau­fen. Da die Altstadt von einer Stadt­mauer umgeben ist, deren Grundriss einem Parallelogramm ähnelt, fällt die Orientierung leicht. Nach Norden hin steigen die Gassen und Straßen zur Burg hin an. Den Wechsel zwischen den beiden Stadthälften erleichtern meh­rere (Fußgänger-)Brücken. Mit dem Auto kann man sich in der Alt­stadt allerdings kaum fortbewegen, daher sollte man rechtzeitig einen Parkplatz oder ein Parkhaus ansteuern. Zudem ist das Zentrum bequem mit der U-Bahn zu erreichen.

Romantische Innenstadt

Nürnberg ist für viele Besucher der In­be­griff deutscher Romantik und Tradi­ti­on. Wer denkt beim Namen die­ser Stadt nicht an Christ­kind­les­markt und Spiel­waren, Lebkuchen und Brat­würs­te, But­zen­schei­ben und Fach­werk­häu­ser? Gleich­zei­tig aber war bereits die Fahrt der ersten deut­schen Eisen­bahn von Nürnberg nach Fürth im Jahre 1835 ein Beweis dafür, dass sich in Nürn­berg auch etwas bewegt: Um den mit­tel­alterlichen Stadtkern herum hat sich eine fortschrittliche Industriemet­ropole ent­wickelt. Im In­nen­stadtbereich ist Nür­n­berg jedoch eine bis in den letzten Win­kel hinein sym­pathische Stadt ge­blie­ben. Kaum eine andere deutsche Groß­stadt ist so beschaulich und leicht zu überblicken wie Nürnberg. Den bes­ten Überblick hat man von der Kaiser­burg: Das Nürn­berger Wahrzeichen do­mi­niert das his­to­rische Zentrum, kein Hoch­haus sprengt den Rahmen, nur die hoch­ge­bu­ckelten Chöre der Se­bal­dus- und der Lorenzkirche ragen aus dem Meer steiler Dächer. Doch der Blick trügt: Im Zweiten Welt­krieg wur­de Nürnberg so stark zerstört, dass der Stadtrat ernst­haft erwog, die Stadt an anderer Stelle wie­der­auf­zu­bau­en. Es kam bekanntlich anders: Aus dem Bom­benschutt ist Nürn­berg bei­na­he wie­derauferstanden wie der sprich­wörtli­che Phönix aus der Asche – nur ein bisschen langsamer und mühe­vol­ler. Bei einem Spazier­gang durch die Alt­stadt lassen sich die Lücken, die der Krieg geschlagen hat, zwar nicht ausblenden, das mit­tel­al­ter­liche Stadt­bild mit seinen verwinkelten Gas­sen ist je­doch dank eines be­hut­samen Wieder­auf­baus weitgehend er­halten ge­blie­ben.

Jenseits der Stadtmauer

Lebendige und attraktive Stadtteile sind St. Johannis und die Nordstadt. In Gos­tenhof ist die alternative Mul­ti­kulti-Szene zu Hause. Der Osten ist durch das Peg­nit­ztal ge­prägt, wäh­rend die Süd­stadt als typische Arbeiterstadt gilt. Im Südosten der Stadt befindet sich das ehemalige Reichs­par­tei­tags­ge­ländes. Wer Lust auf eine kleine Landpartie hat, dem sei Kraftshof im Knoblauchsland mit seiner Wehrkirche ans Herz gelegt.

Natur pur

Nürnberg besitzt eine hohe Le­bens­qua­lität wie internationale Studien der Frankenmetropole bescheinigt ha­ben. Dazu tragen auch sicher das gro­ße Freizeitangebot sowie die zahl­rei­chen Naherholungsgebiete bei, zum Bei­spiel der Stadtpark, der Marien­berg­park und der Luitpoldhain. Das Peg­nitztal oder der Reichswald bieten sich geradezu für Spaziergänge und Rad­touren an. Ein Stückchen weiter locken die Hers­brucker Schweiz im Osten und die Frän­kische Schweiz im Norden zum Wan­dern und Klettern. Und schön ein­kehren kann man an­schließend in einer der vielen dort be­heimateten Pri­vat­brauereien. Mit dem Auto oder öf­fent­lichen Nahverkehr sind die schö­nen Landstriche in nicht einmal einer Stunde genauso schnell zu erreichen wie das Fränkische Seen­land im Süden, an dessen Badeseen sich im Som­mer Wasserratten und Son­nen­an­be­ter tum­meln.

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