Sightseeing-Alternativen

Wolkenkratzer

Woolworth Building: So sehr der Mul­ti­millionär Frank Winfield Wool­worth es hasste, Geld auszugeben, so we­nig wollte er an schönen Dingen spa­ren. Davon profitiert sein gleich­na­mi­ger Wolkenkratzer, der als Unter­neh­menswerbung 1913 erbaut wurde und seinen Spitznamen Cathedral of Com­merce redlich verdient. Gold, Mar­mor, Terrakotta und eine byzantinische Kup­pel schmücken die Lobby, die mit einer Führung zu besichtigen ist. → Tour 1 (Lower Manhattan)

Chrysler Building: Der Art-déco-Wol­ken­kratzer war für sage und schrei­be ein Jahr das höchste Gebäude der Welt – das war 1930. Er ist berühmt für seine Kühler­figuren nachemp­fun­denen (funk­tionslosen) Wasserspeier aus rost­freiem Stahl. Beeindruckend ist aber auch die Lobby – der einzige Teil, der auch für die Öffentlichkeit zu­gänglich ist. → Tour 9 (Midtown)

Grünes New York

Governors Island: Aus dem Dorn­rös­chenschlaf wachgeküsst wurde die alte Mi­litärbasis und spätere Geisterinsel erst vor wenigen Jahren. Mehr als 300 Mio. Dollar an Investitionen verwan­del­ten das 70 ha große Eiland in eine grü­ne Oase mitten im Hafen von New York, die den Menschen wenige Fähr­mi­nuten entfernt als Freizeitpark, Kunst­galerie und Strandbar dient. → Tour 1 (Lower Manhattan)

Prospect Park: Das Pendant zum Cen­tral Park ist mit seinen 237 ha zwar nicht ganz so groß, stammt aber von den­selben Architekten und ist noch er­hol­samer. Hier befindet sich Brook­lyns ein­ziger See mit Bootshaus, in den Wäl­dern zwitschern Vertreter 200 ver­schie­dener Vogelarten um die Wette, und der Zoo und der botanische Garten bieten Abwechslung und Zeit­vertreib für den ganzen Tag. → Tour 14 (Brook­lyn)

Kunsttempel

Whitney Museum of American Art: Amerikanische Kunst hat noch nie so gut ausgesehen. Renzo Pianos asym­me­trischer Stahlkoloss liegt im tren­di­gen Meat­packing District an der High Line und ist vieles, bloß kein Musen­tempel. Die ge­staf­fel­ten Dach­terrassen eignen sich als Treff­punkt, die Räume sind licht­durch­flutet – die per­fekte Büh­ne für klingen­de Namen: Edward Hopper, Andy War­hol, Jackson Pol­lock, Robert Rau­schen­berg … → Tour 8 (Chel­sea und Meat­packing District)

Brooklyn Museum: Inspiriert vom Schmelz­tiegel der Kulturen, der den Stadt­bezirk Brooklyn charakterisiert, wurde hier eine Kollektion von Kunst­werken aus aller Welt zusammen­ge­tragen: von altägyp­ti­schen, römi­schen und griechischen Meisterwerken über primitive Kunst indianischer Völker bis hin zu Kos­tümen, Haus­halts­gegen­stän­den und Werken der Ge­gen­wart. Das zweit­größte Museum in New York liegt zwar ein wenig ab vom Schuss, ist da­für aber direkt neben dem Brooklyn Botanic Garden und dem Prospect Park zu finden. → Tour 14 (Brooklyn)

Berühmte Straßen und Plätze

St Mark’s Place: Vielleicht die hippste Mei­le in Manhattan, doch die Re­vo­lu­tion frisst auch hier ihre Kinder und die „Auf­hübschung“ schrei­tet voran. Noch ist St Mark’s Place je­doch das Zentrum für Man­hattans Ge­gen­kultur und am Tompkin Square triff​t sich das, was von der Punkbewegung übrig geblieben ist. → Tour 5 (East Village)

The Bowery: Der Spagat zwischen Avantgarde und Establishment bringt derzeit zwischen der Lower East Side und dem Astor Place ein spannendes Viertel hervor, in dem die Straßen­kunst blüht, die Gastronomie gedeiht und sich neue provokante Museen und Ga­lerien eta­blie­ren. → Tour 3 (Lower East Side)

Bedford Avenue: Als Hipster-Hotspot wird diese Hauptschlagader des Trend­viertels Williamsburg in Brooklyn gern beschrieben, doch hat sie viele Ge­sich­ter. Am Prospect Park noch gut­bür­ger­lich, in Bedford-Stuyvesant afro­ame­ri­ka­nisch, im südlichen Williams­burg ortho­dox jüdisch. Erst im nörd­lichen Wil­liamsburg hinter der Wil­liams­burg-Brü­cke wird sie zum In-Quartier voller Künstler, Musiker, Bars und Leben. → Tour 14 (Brooklyn)

Historische Wahrzeichen

Tenement Museum: Diese einfachen Mietskasernen sind ein sozial­ge­schicht­liches Denkmal aus New Yorks Immi­gra­tionsgeschichte und für Besu­cher eine Reise in die Vergangenheit. Die be­schei­denen Räume ohne sanitäre Ein­rich­tungen und teilweise ohne Fens­ter waren für viele Einwanderer nach Ellis Island die erste Bleibe. Hier zerplatzte der amerikanische Traum wie eine Sei­fen­blase. Das Haus in der Orchard Street 97 war für 20 Familien aus­ge­rich­tet, die man auf einer Füh­rung ken­nen­lernen kann. → Tour 3 (Lower East Side)

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