Sightseeing-Klassiker

Wolkenkratzer

∎ Empire State Building: Von der Platt­form des bekanntesten Wol­ken­kratzers Manhattans hat man den per­fekten Überblick. Für die stim­mungs­vollsten Fotos sollte man ent­we­de​r ganz früh morgens oder spät am Abend kommen, zu diesen Zeiten ist auc​h am wenigsten los. → Tour 9 (Midtown)

∎ One World Trade Center: Noch besser ist der Blick von der höchsten Aussichtsplattform New Yorks (nicht für Fotos, denn sie ist rundum ver­glast). Nachmittags oder am frühen Abend ver­sinkt die Freiheitsstatue im Abend­rot un​d das angestrahlte Empire State Building scheint zum Greifen nah. Die New Yor­ke​r sind zu Recht stolz auf ihr neues Wahr­zeichen. → Tour 1 (Lower Manhattan)

Grünes New York

∎ Central Park: Der Inbegriff eines Stadt­parks – mitten in Manhattan ge­le­gen, sind die knapp 350 ha die grüne Lun­ge der Stadt. Nachts nicht unge­fähr­lich, bie­tet der Park tags­über nicht nur Sport­besessenen ein Re­fu­gi­um, sondern auch Er­ho­lungs­su­chen­den und Konzert­be­su­chern. → Tour 12 (Central Park)

∎ High Line Park: Ein Park auf Stelzen – von West-Chel­sea bis Hell’s Kitchen wurde eine still­gelegte Hoch­bahn­tras­se in eine 2,3 km lange grüne Meile ver­wan­delt. Dort ist im wahrs­ten Sinne des Wortes Gras über einen in­dus­tri­el­len Schand­fleck ge­wach­sen, was der Ge­gend ei­nen wah­ren Auf­schwung be­schert hat. → Tour 8 (Chelsea und Meat­packing District)

Kunsttempel

∎ Metropolitan Museum of Art: Eine riesige Freitreppe führt in dieses Uni­versalmuseum, das Besucher mit der bes­ten Kunst aus 5000 Jahren aus aller Welt schier zu er­schla­gen droht. Selbst auf den 185.000 m2 des Haupthauses plus Mittel­al­ter­mu­seum The Cloisters und ­Neu­zu­wachs Met Breuer, das zeit­ge­nössische Werke in historischen Zu­sammenhang stellt, fin­den die mehr als 3,5 Mio. Objekte nicht genügend Platz. Durch­at­men können Sie auf dem Dach­garten mit Blick über den Central Park. → Tour 10 (Upper East Side)

∎ Museum of Modern Art: Der Erfolg ist Segen und Fluch zugleich. Als erste Sammlung der Welt, die sich der mo­der­nen Kunst verschrieb, ist und bleibt das MoMA das beliebteste Schau­fenster für das Kunstschaffen der Ge­gen­wart – vom Meisterwerk bis zum Com­pu­ter­spiel hat hier alles einen Plat​z​. Allein das Foyer erstreckt sich über einen ge­sam­ten Straßenblock, trotz­dem gibt es el­len­lange Schlangen und es wird schon wie­der angebaut. → Tour 9 (Midtown)

Berühmte Straßen und Plätze

∎ Times Square: Einer der Plätze, an de­nen man einmal Silvester erleben sollte – wie Hunderttausende New Yor­ker auch. Blinkende Neonreklamen wei­sen am Abend den Weg in den na­hen The­ater District mit seinen Shows. Denn den Times Square kreuzt der Broad­way, die berühmteste Thea­ter­mei­le der Welt und der Olymp des Mu­si­cal­himmels. → Tour 9 (Mid­town)

∎ September 11 Memorial Plaza: Ein schwieriger Ort, denn er ist Mahnmal, Friedhof, neues Wahrzeichen und Tou­ristenattraktion zugleich. Wo einst die Zwillingstürme des World Trade Center in Flammen aufgingen, entstand ein kraftvolles Symbol für den Verlust und mutiger Entwurf für einen Neuanfang, der auf vielfache Weise bewegt. → Tour 1 (Lower Manhattan)

Historische Wahrzeichen

∎ Ellis Island Museum of Immigration: Vielleicht hätten Sie an dieser Stelle die Frei­heits­statue auf der Nachbarinsel er­wartet, eine Ikone, zweifellos. Doch das ehe­malige Aufnahmelager der Ein­wan­de­rungsbehörde auf Ellis Island geht unter die Haut. Für 12 Mio. Menschen wurde es zum Tor in die Freiheit, für et­wa zwei Prozent war es End­sta­tion. Die Parallelen zur heu­tigen Flüchtlings­si­tu­a­tion sind un­über­sehbar und wer­den in der exzel­lenten Aus­stel­lung auch ge­zo­gen: Fast jeder Ame­ri­kaner stammt aus einer Ein­w­an­de­rer­fa­milie, die meisten ka­men als Mit­tellose. Das größte Ein­wan­der­er­mu­se­um der Welt ani­miert zum Mit­füh­len und Mit­den­ken. → Tour 1 (Lower Man­hat­tan)

∎ Brooklyn Bridge: Stundenlang saß Johann August Röbling frierend auf der East-River-Fähre zwischen Eisschollen fest, das boomende Manhattan in un­er­reichbarer Ferne. Aus purem Trotz ent­warf er sein Meisterwerk, die 1883 ge­baute Brooklyn Bridge, als Symbol für den Traum vom besseren Leben. Wer die 530 m lange Brücke heute über­quert, braucht fast genauso lange wie da­mals Röbling mit der Fähre – so un­ver­gesslich sind die Ausblicke auf die berühmte Skyline von Manhattan. → Tour 14 (Brooklyn)

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