Sightseeing-Alternativen

Centro Português de Fotografia

In den oberen Stockwerken des ehe­maligen Stadtgefängnisses – ein mäch­tiger, düsterer Bau im Uni­ver­sitäts­viertel – ist eine inte­res­san­te Sam­m­lung alter Kameras und Fo­to­grafien zu sehen. In den einstigen Ge­fäng­nis­zel­len finden von Zeit zu Zeit auch Kunst­ausstellungen statt.

Jardim do Passeio Alegre

Der kleine Park an der Mündung des Douro ist ein Kleinod und heißt über­setzt „Garten des glück­lichen Spazier­gangs“ – das gilt besonders an Sonn­tagen, wenn unter den alten Bäu­men Kunst­handwerker ihre Ware aus­stel­len. Be­su­chenswert sind auch die öffent­li­chen Toilettenanlagen.

Ilhas (Inseln)

Die ersten Viertel aus einfachen Wohn­hütten entstanden bereits im 18. Jh. für das Dienstpersonal und be­fanden sich – zunächst mit nur einem Zugang ver­sehen und von der Straße aus nicht einsehbar – in der zweiten Rei­he hin­ter solide erbauten Bürger­häu­sern ver­steckt. Heute sind die Wohn­ver­hält­nis­se nicht mehr so prekär wie früher, und die Bewohner der kleinen Häuschen ent­lang enger Gassen leben dort gerne und schätzen das familiäre, nach­bar­schaft­liche Miteinander.

Bank of Materials

In einem überschaubaren Raum an der Praça de Carlos Alberto sind portu­giesische Wandkacheln aus ver­schie­denen Jahrhunderten zu be­staunen.

Avenida dos Aliados

Die Büro- und Bank­gebäude entlang der platzartigen Ave­nida wur­den im nüchternen Stil des Neoklas­si­zismus errichtet. Die künst­le­rische Pracht der Dekors ver­steckt sich vielfach im Inne­ren der Ge­bäu­de. Ein gutes Bei­spiel dafür ist das ehe­malige Café Im­pe­rial, wel­ches in den 1930er-Jah­ren er­öff­net wurde und heu­te als schönste McDonald’s-Filiale der Welt gilt.

Das schmalste Wohnhaus der Stadt

Zwischen den Azulejo-Kirchen do Car­mo und dos Carmelitas befindet sich die Casa Escon­dita, das „versteckte Haus“, mit seiner nur einen Meter breiten Fassade. Es diente nur dazu, eine zweite Kirche neben der ers­ten bauen zu können. Dies war eigent­lich verboten.

Die lachenden Chinesen

Im Jardim da Cordoaria stehen drei Installationen, auf denen Bronze­figuren mit lachenden Gesichtern herum­tur­nen. Es handelt sich um das Werk des spa­nischen Künstlers Juan Muñoz, der sich wohl von den entstellten Lach­ge­sichtern des chine­sischen Kollegen Yue Minjun inspirieren ließ.

Museu Nacional da Imprensa

In einer ehemaligen Brikettfabrik wer­den alte Druck- und Setzmaschinen aus­gestellt. Im Untergeschoss geht es um unerfüllte Leidenschaften, außer­dem werden viele Kari­ka­tu­ren gezeigt. Eine nette Fahrradtour den Fluss hinauf führt dorthin.

Fischerhafen Matosinhos

Zwischen den qualmenden Grill­restau­rants und dem Meer befindet sich ein großräumiges Industrieareal mit Kühl­hallen, Bürogebäuden und Frigo-Last­zügen, welche die angelandeten Mee­res­früchte nach Norden abtrans­por­tie­ren. In einem kleinen Laden gibt es wohl die weltgrößte Auswahl an Fisch­konserven.

Casa do Infante

In diesem Stadtpalast unten am Fluss soll 1394 Heinrich der Seefahrer zur Welt gekommen sein. Interessant ist das dort untergebrachte Museum, wel­ches sich auch etwas selbstkritisch mit der damals von Portugal ein­ge­läu­teten Globalisierung auseinandersetzt.

Jardins do Palácio de Cristal

Großartiger Park mit fantastischen Aus­blicken ins Tal des Douro bis zur Mün­dungs­bucht, auf den von Lin­den gesäumten Wegen stolziert der ein oder andere Pfau umher. Ein Spaziergang den Hang hin­unter führt nach Miragaia.

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