Sightseeing-Klassiker

Auf den Spuren der Antike ...

∎ Forum Romanum und Kolosseum: Ein Muss! Und weil das so ist, gibt es beides nur im Kombiticket, also: Forum und Kolosseum. Menschenmassen sind zu­mindest am Kolosseum garantiert, ein wenig ruhiger, da auch weit­läu­fi­ger, ist es im Forum. Netter Bonus ist der Palatin-Hügel gleich nebenan und eben­falls im Kombiticket enthalten. Hier oben findet man fast noch so et­was wie Ruhe, einen herrlichen Aus­blick und natürlich antike Aus­gra­bun­gen – schließlich befinden Sie sich hier auf dem ältesten besiedelten Gebiet der Stadt.

∎ Pantheon: An Anschaulichkeit in Sa­chen Antike ist das Pantheon mitten im Centro storico nicht zu übertreffen und gerade deshalb unbedingt einen Be­such wert – der antike Tempel ist in Gän­ze mit Säulenhalle und Kup­pel­dach er­hal­ten. Dass man innen ein paar Ver­än­de­run­gen nach dem Ge­schmack der Zeit vor­genommen hat, stört nicht wei­ter, das Pantheon beein­druckt als Ge­samt­bau­werk. Bereits Anfang des 7. Jh. wur­de der Tempel zur Kirche geweiht, und das bedeutet: freier Eintritt!

... und der barocken Pracht

∎ Piazza Navona: Die barocke Pracht schlecht­hin, einfach perfekt. Ur­sprüng­lich ein römisches Stadion aus dem 1. Jh., wurde der Platz im 16. und 17. Jh. zur wichtigsten barocken Platzanlage der Stadt umgestaltet – unter maß­geb­li­cher Federführung des genialen Gian­lo­ren­zo Bernini, Roms großem Barock­bau­meister, dessen Werken man in der Stadt häufiger begegnen wird. Seine Brun­nen auf der Piazza sind Meis­ter­werke.

∎ Fontana di Trevi: Noch mal Brunnen, noch mal Barock (wenn auch spätes), noch mal opulenter. Eine Münze im Be­cken zu ver­sen­ken gehört im­mer noch dazu, wa­rum auch nicht, man tut ja schließ­lich Gutes – der jähr­liche Er­lös kommt ka­ri­ta­ti­ven Zwe­cken zu­gu­te. Be­son­ders schön und nicht ganz so voll ist es hier bei Nacht.

Stadt der Kirchen ...

∎ Peterskirche/Vatikan: Von den Hun­der­ten, oft wun­der­schönen, manch­mal völ­lig ver­steckt ge­le­ge­nen Kirchen Roms soll­te man zu­mindest diese nicht aus­las­sen – ein Muss, nicht nur für Ka­tho­li­ken. Schlan­gestehen obliga­to­risch, drin­nen ehr­fürchtiges Raunen an­ge­sichts von Grö­ße, Pracht und ein­ma­li­ger Kir­chen­kunst.

... und der Museen

∎ Vatikanische Museen: Die Sixti­ni­sche Ka­pelle muss man einfach ge­se­hen ha­ben, auch wenn der Preis dafür dichtes Ge­dränge bei wenig An­dacht ist. Tipp: Un­bedingt vorher ein On­line-Ticket be­sor­gen, sonst steht man sich vor dem Mu­seum die Beine in den Bauch!

∎ Kapitolinische Museen: Hier oben am ge­schichtsträchtigen Kapitol kann man min­destens einen halben Tag zu­brin­gen, so umfangreich ist die Samm­lung hoch­karätiger antiker Schätze, nicht zu ver­gessen die Pinakothek. Ein un­ter­ir­di­scher Gang verbindet die zwei Mu­seums­gebäude, von der dazwischen lie­gen­den Terrasse hat man einen fan­tas­ti­schen Blick auf das Forum Romanum, und auf der Dachterrasse bietet eine Ca­feteria Stärkung für den Be­sich­ti­gungs­marathon.

∎ Galleria Borghese: Papstneffe Sci­pio­ne Borghese ließ sich nicht lumpen, als er sich eine hübsche kleine Landvilla im heutigen Stadtpark Villa Borghese bauen und seinem Geschmack ent­spre­chend mit Kunst ausstatten ließ. Für man­che das schönste Museum der Welt.

Eine Stadt zum Flanieren

∎ Piazza di Spagna: Irgendwann beim Spa­ziergang durch die Innenstadt lan­det man hier, an der vielleicht be­rühm­tes­ten Treppe der Welt, der Scali­na­ta di Spagna, die den Kirchenherren einst ei­nen bequemen Aufstieg zu ih­rem Got­tes­haus verschaffen sollte – an­ge­mes­sen in der Gestaltung, versteht sich. Heu­te trifft sich hier die ganze Welt, die Stim­mung ist bestens und ab und zu sit­zen auch mal ein paar junge Rö­mer­in­nen und Römer auf den son­nen­war­men Stufen. Je weiter oben man sitzt, desto schöner die Aussicht.

∎ Campo de’Fiori: Noch so ein Platz von Weltruhm. Den Markt am Vor­mit­tag muss man nicht unbedingt gesehen ha­ben, da gibt es bessere in Rom, aber abends strahlt diese Piazza mit ihrem düs­teren Wächter Giordano Bruno in der Mit­te eine ganz besondere At­mo­sphä­re aus.

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