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Spreewald
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Spreewald

Für Ruhesuchende und Aktive

Wasserwelten

Das verbindende Element von Ober- und Unterspreewald ist die Spree. Zwar spinnt sie zwischen Burg und Lübben sowie rund um Schlepzig ein Netz aus Hunderten kleiner Fließe, dennoch begegnet man der Hauptspree in allen größeren Spreewaldorten und unterwegs mit dem Paddelboot; auf den Hochwasserdeichen der Spree führen Radwege entlang. Während die idyllischen Fließe und Kanäle im inneren Spreewald zu schmal und bewachsen zum Baden sind und teilweise unter Naturschutz stehen, eignet sich die Spree vielerorts für einen spontanen Sprung ins kühle Nass.

Spreeauen: Gesäumt wird die Spree von Auen- und Feuchtwiesen mit Weiden und Erlenbewuchs. Besonders schön ist die renaturierte Spreeaue nördlich von Dissen. Künstlich angelegte Teiche bieten hier einen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, Wasserbüffel und Aueroxen sind für die natürliche Landschaftspflege zuständig.

Fließe und Kanäle: Das schattige Labyrinth des Binnendeltas der Spree mit seinen Fließen und Kanälen macht den besonderen Charakter des Spreewaldes aus. Gesäumt werden sie von Farnen und Schwarzerlen, Libellen tummeln sich auf Pfeilkraut und Seerosen, ab und zu hält eine Kuh ihre Zunge ins Wasser. In den Dörfern wenden sich die Giebelseiten der Häuser zum Wasser, hier und da wässert ein Holzkahn knapp unter der Oberfläche. Erleben kann man diese einzigartige Welt am besten bei einer Kahnfahrt oder mit dem Paddelboot.

Badeseen: Im Unterspreewald und nördlich des Oberspreewaldes gibt es mehrere schöne Naturseen mit Badestellen wie den Köthener See, den Neuendorfer See, den

Godnasee, den Briesener See und den Byhleguhrer See.

Durch Berg und Moor

Moorlehrpfad Raddusch: Nördlich von Raddusch erstreckt sich eine weitläufige zusammenhängende eiszeitliche Moorlandschaft, die über den 13,5 km langen Moorlehrpfad erschlossen ist. Auch wenn es für den Laien nicht ersichtlich ist, haben diese Moore sehr unter der Einwirkung des Menschen gelitten und sind von der Austrocknung bedroht. Verschiedene Umweltschutzprojekte aber treiben die Wiedernässung voran. In der Dämmerung sind in den Radduscher Mooren viele Wildtiere wie Rehe und Hirsche zu beobachten.

Krausnicker Berge: Wer zwischen Krausnick und Groß Wasserburg im Unterspreewald unterwegs ist, wird überrascht sei, Berge am nahen Horizont zu sehen. Die Krausnicker Berge gehören noch zum Biosphärenreservat und werden deshalb auch Bergspreewald genannt. Hier lässt es sich ganz fabelhaft entlang kleiner Waldseen, unter Kiefern und auf der alten Grenzstraße zwischen Sachsen und Brandenburg wandern. Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist der 144 m hohe Wehlaberg mit fantastischer Aussicht.

Parklandschaften in Cottbus

In Bahnen gelenkte Natur findet man in Cottbus. Neben dem Spreeauenpark, der 1995 zum Zwecke der BUGA errichtet wurde, ist der Branitzer Park unbedingt sehenswert. Hier lebte Fürst Pückler seine Liebe zu englischer Landschaftsarchitektur aus.

Wandern, Rad fahren, paddeln

... kann man im Spreewald ganz hervorragend. Besonders schön sind diese Touren:

Tour 4 – Runde von Straupitz zu den Byttna-Eichen: Kaiser Wilhelm, Christoph Heinrich und die 800 Jahre alte Florentine sind nur drei der prächtigen Huteeichen, die auf dieser wunderschönen Wanderung den Wegesrand säumen.

Tour 7 – Von Lübbenau durch den Oberspreewald: Schattige Erlen, dicht bewachsene Fließe, urtümliche Moorlandschaften und zauberhafte Dörfchen warten bei dieser Radtour ins Herz des Spreewaldes.

Tour 10 – Von Lübbenau zur Wotschofska und nach Lehde: Zu Recht der Paddelklassiker, selbst der größte Hektiker wird in diesem verwunschenen Labyrinth aus Kanälen und Fließen zur Ruhe kommen. Durch den III. Freiheitskanal und die Moorige Tschumi geht es zum Spreewälder Traditionsgasthaus Wotschofska und zurück durch das pittoreske Spreewalddorf Lehde.

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