Orientiert in Stockholm

Välkommen till Stockholm!

Stockholm – das sind begrünte Ufer­promenaden und weiße Schiffe, ocker­gelbe Fas­sa­den und schwarze Dächer, hohe Felsen und ruhige Gewässer. Die Welt­stadt hat ihre 800-jährige Ge­schichte bewahrt und ist trotz könig­lichem Glanz und weltbekanntem Design ganz be­schei­den geblieben.

Stockholm hat rund 900.000 Ein­woh­ner, von denen ein gutes Drittel in der Innenstadt lebt, der Rest in den nörd­lichen und südlichen Vororten. 2020 soll die 1-Million-Marke erreicht wer­den, was Stockholm zu einer der am schnellsten wachsenden Städte Euro­pas macht. Doch eng fühlt es sich nicht an, im Gegenteil: Die Stadt wirkt frisch und luftig. Das liegt daran, dass sie zu je einem Drittel aus Wasser, Parks und bebauter Fläche besteht.

Vom Gletscher geformt

Stockholm liegt an der Stelle, wo der östliche Ausläufer des Mälarsees und die Ostsee aufeinandertreffen. Die Stadt ist auf Inseln erbaut, die das skan­dinavische Inlandeis vor 21.000 Jahren formte. Wasserwege prägen das Stadtbild, Fähren gehören zu den öffent­lichen Verkehrsmitteln. Größtes Gewässer in der Stockholmer Innen­stadt ist die fast 3 km lange und 400 m breite Bucht Riddarfjärden, die die Stadtteile Kungsholmen und Söder­malm trennt und bei der Schleuse Slussen in die Ostsee mündet.

Altstadt Gamla Stan

Das Herzstück von Stockholm ist die gut erhaltene Altstadt, wo Stockholm im 13. Jh. seinen Anfang nahm. Zum Stadt­teil gehören die Inseln Stads­hol­men, Helgeandsholmen, Riddar­holmen und Strömsborg, auf die nur ein einziges Haus passt. Kaum jemand nennt die Hauptinsel noch Stads­holmen – heute heißt sie, wie der Stadt­teil, nur noch Gamla Stan. Sou­ve­nir­läden, Restau­rants und Cafés kon­kur­rieren hier um die Gunst der Be­su­cher, Galerien und Antik­läden ziehen Kunst­freun­de an, und um das Schloss herum klicken die Foto­apparate. Über verschlungene Wege schlendert man an roten und gelben Fas­saden vorbei, kos­tet die erste Zimtschnecke und lernt das schwe­dische Wort mysig: ge­müt­lich, hei­melig, warm.

Durch die Innenstadt

Nördlich der Altstadt liegt die City mit Architektur aus Nationalromantik, Jugend­stil, Moderne und Funk­tio­na­lis­mus. Norrmalm ist das Geschäfts- und Verwaltungszentrum mit Büros, Ein­kaufs­straßen, internationalen Restau­rants, Museen und Parks. Der Kungs­träd­gården ist Schauplatz von Kon­zer­ten und Foodfestivals, auf dem Hötor­get schlendert man über einen Markt, und an der Uferstraße Ström­gatan kann man Anglern zusehen, wie sie Lach­se fischen.

Überquert man die Straße Birger Jarls­gatan, findet man sich auf Östermalm wieder. Hier leben die Reichen und Schönen, und für Besucher bedeutet das: prachtvolle Architektur, hübsche Läden, Museen, Parks und viele Ein­kehrmöglichkeiten. Das Prachtstück von Östermalm ist die Hafen­prome­nade Strandvägen mit Stra­ßencafés und Bars.

Südlich der Altstadt liegt die felsige Insel Södermalm, die mit ihren Türm­chen wie eine Kleckerburg aussieht. Einst verschmähtes Arbeiterviertel mit zwie­lichtigen Kneipen, dreckigen Gas­sen und qualmenden Fabriken, ist Söder­malm heute Trendviertel mit Bou­ti­quen, Cafés und Künstlerateliers, vor allem in SoFo.

Gegenüber von Södermalm liegt Kungs­holmen, ein beliebtes Wohn­gebiet mit dem Stadshuset am Ostzipfel. Kungs­holmen ist die einzige Stockholmer Insel, die ein durchgehender Park­strei­fen umgibt.

Grünes Stockholm

Die Insel Djurgården, das ehemalige Jagdgebiet des Königs, ist ein beliebtes Ausflugsziel mitten in der Stadt. Einerseits gibt es hier ein Dutzend Museen und Attraktionen, darunter das berühmte Vasamuseum. Andererseits ist, der höfischen Jagdlust sei Dank, der Groß­teil der Insel naturbelassen ge­blieben. Hier beginnt der Ekoparken, der erste Nationalstadtpark der Welt, durch den ein 36 km langer Radweg ver­läuft. Im Norden gehört auch der Hagaparken dazu, wo Kronprinzessin Victoria wohnt.

Stockholmer Schären

Vor Stockholm liegt ein Archipel aus 24.000 Inseln und Felsen mit roten Häus­chen inmitten einer reichen Flora und Fauna. Die Haupt­saison für einen Schärenbesuch ist von Mitte Juni bis Mitte August. Bis auf Vaxholm können die Inseln nur über die Sommerperiode angefahren wer­den. Weil sich alle Touristen diese kurze Saison mit den einheimischen Ur­lau­bern teilen, die Zahl der Unter­künfte aber begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühe Buchung.

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