Shopping

Design

Schwedisches Design ist keine Sache für eine kleine Elite, sondern versteht sich als demokratisch. Praktische, leist­bare Möbel und Ge­brauchs­gegenstände sol­len den Alltag für jedermann schöner ma­chen. Dank dieses Konzepts kann man aus dem Stockholm-Urlaub eini­ge schöne Stücke mit nach Hause neh­men – las­sen Sie entsprechend Platz im Koffer.

Lagerhaus erinnert an eine Miniatur­ver­sion von IKEA – hier gibt es all die klei­nen Dinge für Küche, Bad und Wohn­zim­mer, die man so gerne im Vor­bei­gehen schnappt. Auch Ketten wie Designtorget, Designhouse Stock­holm und Granit machen zeitlose Stü­cke leistbar und zugänglich. Ein Klassi­ker des schwedischen Designs ist die Bou­tique Svenskt Tenn auf dem Strand­vägen, die etwas teurer ist, aber dafür als Designmuseum mit freiem Ein­tritt dient.

Mode

Das Land, dem die Welt günstige Mode von H&M zu verdanken hat, ist stil­si­cher – vor allem seine Hauptstadt. Den Stockholmer Stil zeichnet eine gewisse Lässigkeit aus, die Sachen sitzen nie zu eng. Die Stockholmer tragen mit Vor­liebe schwarz, Turnschuhe und Lagen­look. Schwedische Marken wie Week­days, Monki, Nudie Jeans, & Other Stories und COS bieten leistbare Mode an. Zum Premiumsektor gehören Na­men wie Filippa K, Acne Studios, Tiger of Swe­den und Whyred. Wer viel Zeit hat und günstig(er) shoppen möchte, sucht das Quality Outlet 17 km nord­west­lich von Stockholm auf, wo 70 skan­dina­vi­sche und internationale Mar­ken vertreten sind.

Souvenirs

Das klassische schwedische Mit­bring­sel ist ein rotes, hölzernes Dalapferd. Es stammt ursprünglich nicht aus Stock­holm, sondern geht auf Spiel­zeug aus der historischen Pro­vinz Dalarna zurück. Bis heute kom­men die echten Dala­pferde aus die­ser Region, aus zwei Fabri­ken in einem kleinen Ort, die zwei Brüdern gehören. Rent­ner schnitzen die Pferde von Hand, geübte Damen mit ruhiger Hand verpassen ihnen die typische Malerei.

Aus Nordschweden kommt traditio­nel­ler Sami-Schmuck, meist in Form von dezenten Armbändern aus Leder, Silber und Rentierknochen. Wer praktische Mit­bringsel bevorzugt, kauft ein fla­ches Buttermesser aus Plastik oder Holz. Dazu passen die handlichen, vier­ecki­gen Tabletts mit grafischen Mus­tern oder dezenten Stockholm-Moti­ven, auf denen ein belegtes Brot und eine Tasse Platz haben – ein Lieb­lings­stück der Schweden für gemütliche Fernsehabende. Typische essbare Mit­bring­sel sind Lakritz, Marmelade aus Molte­beeren und rot-weiß gestreifte Zuckerstangen.

Modern shoppen auf Norrmalm

Stockholms längste Einkaufsstraße ist die Drottninggatan mit Läden im nie­dri­gen und mittleren Preissegment. Hier findet man alles von Mode à la H&M über Kosmetik und günstige Wohn­accessoires bis hin zu Faschings­kostü­men und einem Plattenladen. Die „Straße der Königin“ kreuzt auf halber Stre­cke ihren männlichen Gegenpart: die Kungsgatan, die „Straße des Königs“. Dort geht es – tatsächlich etwas mas­ku­liner – weiter mit Schu­hen, Funk­tions­kleidung und Elektro­nik. Norr­malms Einkaufs­zen­tren und Kauf­häuser wie Gallerian, Mood Stock­holm, NK und Åhléns sind praktisch an Regen­tagen.

Edel shoppen auf Östermalm

Das elegante Viertel Östermalm ver­spricht ein exklusives Ein­kaufs­erleb­nis. Rund um den Stureplan und auf der Birger Jarlsgatan liegen die Flag­ship-Stores internationaler Top­mar­ken wie Louis Vuitton und Prada sowie nor­dische Namen der ersten Reihe. Die Sturegallerian ist von italie­ni­schen Ein­kaufspassagen inspiriert. Zu Öster­malm zählt auch das Viertel Biblio­tekstan rund um die hübsche Biblio­teksgatan.

Kreativ shoppen auf Södermalm

Wer Einzelstücke, weniger bekannte Mar­ken und hochwertige Second-Hand-Ware sucht, ist auf Södermalm richtig. Auf der großen Insel gibt es die Modemeile Götgatan und die Künstler­straße Horns­gatan mit ihren Parallel­straßen.

Im hippen Viertel SoFo südlich vom Medborgarplatsen und der Folkunga­gatan ballen sich Modeläden: Während die einen schwe­di­schen Minimalismus anbieten, schwel­gen andere in bunter Nostalgie. Man­che Läden können sich nicht ent­schei­den, ob sie Boutique oder Café sein wollen, und sind einfach beides. Jeden letzten Donnerstag im Monat ist SoFo-Night: Dann haben die Geschäfte bis 21 Uhr geöffnet und über­raschen mit Angeboten und Ver­an­s­tal­tungen.

Back
Cookies help us deliver our services. By using our services, you agree to our use of cookies. Learn more