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Straßburg

Sightseeing-Alternativen

Museen

Musée Tomi Ungerer: Die Kinder­bü­cher des Straßburger Alleskönners sind wun­derschön, seine frivolen und poli­tisch-satirischen Zeichnungen regen zum Schmunzeln, v. a. aber zum Nach­denken an. Kaum ein brisantes Thema, in das er sich nicht eingemischt hat. Im Mu­seumsshop gibt es u. a. tolle Pla­ka­te, mit denen man sich seinen Tomi Un­g­e­rer nach Hause holen kann.

Aubette: Im Obergeschoss der alten Haupt­wache an der Place Kléber sind res­taurierte Räume eines avantgar­dis­ti­schen Kultur- und Vergnügungs­zent­rums aus den 1920er-Jahren zu sehen; illus­tre Künstler, Jean/Hans Arp, seine Frau Sophie Taeuber und Theo van Does­burg, setzten ihre Ideen um – ein Schmankerl, nicht nur für Fans moder­ner Innenarchitektur.

Musée Vodou: Geheimnisvolle west­afri­kanische Riten – wer mehr über die Welt des Voodoo erfahren möchte, soll­te die von einem Straßburger Ehepaar in Nigeria, Benin und Ghana zusam­men­getragene, äußerst lebendig aufbe­rei­tete Sammlung in einem ehemaligen Was­serturm besuchen.

Palais Rohan: Den schönsten Anblick bie­tet das ehemalige Bischofspalais vom Quai des Bateliers aus. Doch damit nicht genug: Im Innern warten gleich drei vollkommen verschiedene Museen auf Besucher: eine Gemäldesammlung mit Werken vom Mittelalter bis ins 19. Jh., archäologische Funde und das Mu­seum für Kunsthandwerk. Sie ha­ben die Wahl!

Bauwerke

Église St-Pierre-le-Jeune protestant: Ein ganz besonderes Kleinod ist dieses mit­tel­alterliche Gotteshaus mit einma­li­gen go­tischen Wandmalereien, einem ge­wal­tigen Lettner, dem schönsten Kreuz­gang der Stadt und einer Kryp­ta mit eingelassenem Grab.

Église St-Thomas: Die gro­ße Hallen­kir­che am Weg nach La Petite France war­tet mit dem pom­pösen Grab­mal Mo­ritz’ von Sach­sen und einer Silber­mann­orgel auf. Die Ori­gi­nal­kla­vi­a­tur, auf der Mo­zart und sehr viel später Albert Schwei­tzer gespielt haben, ist auch zu sehen.

Lycée International des Pontonniers: Schule kann tatsächlich schön sein – zu­mindest von außen. Das Gebäude der ehe­maligen Höheren Töchterschule mit Tür­men und Erkern ist reizend und hat es daher auch schon oft auf die Titel­sei­ten von Prospekten der Straßburger Tou­rismuswerbung geschafft.

Cave Historique des Hospices de Stras­bourg: Der Historische Weinkeller auf dem Gelände des Hôpital Civil ist mehr als nur ein Platz, um Wein ein­zu­kau­fen. Bei einem Besuch entdeckt man rie­sige uralte Fässer und erfährt, was der Wein mit der Welt des Kran­ken­hau­ses zu tun hatte.

Haute École des Arts du Rhin: Die Ju­gend­stil-Keramikplatten an der Front­sei­te der Kunsthochschule sind eine wahre Augenweide und den Abstecher nach Krutenau unbedingt wert.

Ein wenig versteckt

Place du Marché Gayot: Obwohl gleich mehr­ere Gässchen zu diesem Platz füh­ren, läuft so mancher daran vorbei. Wer ihn jedoch einmal entdeckt hat, kommt im­mer wieder, zum Essen, auf einen Kaf­fee oder am Abend auf einen Drink.

Die Uhr mit dem Hahn: Wer zur rich­ti­gen Zeit am richtigen Ort ist, kann ein ganz besonderes Spektakel erleben. Je­den Mittag pünktlich um 12 Uhr kräht der metallene Hahn auf der Uhr in der Rue de la Nuée Bleue Nr. 17–21. Und was macht das Huhn am Haus gegen­über? Schauen Sie selbst!

Denkmäler und Brunnen

Aqueduc de Janus: Der von Tomi Un­ge­rer entworfene zweigesichtige Janus­kopf gegenüber dem Gebäude der Opé­ra ist ein Sinnbild für die Zerrissenheit des Elsass.

Züricher Brunnen: Auf der kleinen Place du Pont aux Chats in Krutenau steht ein Brunnen zur Erinnerung an eine Freundschaftsgeschichte aus alter Zeit. Auf zwei Bronzereliefs wird die Ge­schichte erzählt.

Meiselocker-Brunnen: Ein ganz beson­de­r­er Hingucker ist die Brunnenfigur des Meiselockers auf der bei jungen Straß­burgern beliebten Place St-Étienne. Mit einer Flöte in der einen und einem Käfig in der anderen Hand geht er seinem nicht gerade ehren­haf­ten Handwerk nach. Schön anzusehen ist er trotzdem!

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