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Sylt bei Schiet-Wetter

Die Kräfte der Natur

Ganz im Norden Sylts wartet das Erlebniszentrum Naturgewalten in List auf Besucher. In drei Bereichen werden hier die Kräfte der Natur, das Leben im Wattenmeer und auch unsere Verantwortung für die Umwelt äußerst sehenswert thematisiert. Ein Besuch des Erlebniszentrums lohnt sich auch bei gutem Wetter, besonders die Führungen ins Wattenmeer oder zu den Austernbänken sind sehr empfehlenswert.

Überdachte Meeresbrandung

Es weht ein kalter Wind um die Strandkörbe? Die Nordsee liegt weit unterhalb der noch akzeptablen Badetemperatur? Alles kein Grund, auf ein Bad im salzigen Meereswasser zu verzichten. Die Sylter Welle in Westerland kann nicht nur mit einem Sportbecken aufwarten, in dem man seine Bahnen ziehen kann, sondern bietet auch ein Wellenbad mit Meereswasser und obendrein noch eine verschlungene Rutschröhrenlandschaft. Da kann selbst der Weststrand nicht mehr mithalten …

Sakrale Rundreise

Mit gotischen Kathedralen oder barocken Wallfahrtskirchen kann Sylt nicht aufwarten. Das heißt aber nicht, dass Freunde der sakralen Architektur hier komplett leer ausgehen müssen. Drei kleine alte Inselkirchen gilt es zu besuchen, die in ihrer Bescheidenheit und ihrer Ausstattung einen ganz eigenen Charme ausstrahlen. In Sankt Niels in Westerland wird an ein bedeutendes Seeunglück erinnert, in Sankt Martin in Morsum geistert nachts ein Gespenst über den Friedhof, und an Sankt Severin in Keitum kommt sowieso kein Syltbesucher vorbei. Um die alte Kapitänskirche rankt sich so manche Legende, zudem finden hier hörenswerte Orgelkonzerte statt.

Sylt historisch

Die Insel ist historisch gesehen noch gar nicht so lange Ziel des Badetourismus. Erst im vorletzten Jahrhundert kamen die ersten Gäste, um sich vom Meer und Nordseeklima verwöhnen zu lassen. Zuvor bestritten die meisten Insulaner ihren Lebensunterhalt zwar auch vom Meer, aber als Seeleute oder Walfänger. Einen Blick in die Geschichte der Insel gewährt das Sylt Museum in Keitum, im benachbarten „Altfriesischen Haus seit 1640“ kann man dann gänzlich in die frühere Lebenswelt der Sylter eintauchen.

Essen ohne Sterne

Einst konnte die Sylter Gastronomie mit einem Haufen Michelin-Sterne prunken, doch das hat sich ein wenig geändert. Nur noch drei Sternerestaurants gibt es zurzeit auf der Insel. Doch Gourmets müssen nicht verzagen, man kann auch bei Ex-Sterneköchen schmausen. Jörg Müller in Westerland hat seinen Stern freiwillig zurückgegeben, doch nach wie vor werden bei ihm verwöhnte Gaumen nicht enttäuscht. Alessandro Pape hat sich im Fährhaus in Munkmarsch zwei Sterne erkocht, geht aber nun andere Wege. In Keitum serviert er raffiniert belegte Brote und selbst gebrautes Bier.

Bücher stöbern

Falls mal ein grauer Tag droht, dann lässt der sich am besten mit einem guten Buch verbringen. In Keitum warten die zwei besten Buchläden der Insel auf kaufwillige Leser. Die Bücherdeele Keitum punktet mit einer fein ausgesuchten Auswahl an Lesestoff. Hier kann man geschmackvolle Entdeckungen machen. Die Büchertruhe Keitum ist schon fast so etwas wie eine Institution. In den vollgestellten Regalen der kleinen Buchhandlung findet sich auf jeden Fall passende Lektüre. Ist das Urlaubsbudget erschöpft, sucht man sich den Lesestoff in der Sylt Bibliothek in Westerland.

Kunst auf dem Festland

Zwar gibt es im Sylt Museum in Keitum einige schöne Gemälde zu sehen, doch Kenner der modernen Malerei wird es wohl eher aufs Festland ziehen. In Seebüll wohnte einst Emil Nolde. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler des deutschen Expressionismus. Sein Wohnhaus ist nun ein Museum, die Sylter Verkehrsgesellschaft bietet Ausflüge dorthin an.

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