Sightseeing-Klassiker

In der Unterstadt

Altes Rathaus: Der schlanke Turm des steinernen Rathauses (1402) steht im Zentrum der Altstadt am Marktplatz und bietet einen Rundumblick über ih­re Gassen und Sehenswürdigkeiten. Die Turm­glocke ist eine der ältesten des Bal­tikums; die Spitze des 64 Meter ho­hen Turms krönt ein Wahrzeichen Tal­linns: die Figur des „Alten Thomas“ (Va­na Toomas). → Tour 1

Stadtmauer: Besonders stolz sind die Tal­linner auf ihre zwei Kilometer lange Stadtmauer. Sie bildet besonders am Abend eine ro­mantische Kulisse, wenn die gelbliche Beleuchtung die gro­be Struktur zur Geltung bringt. Die gut erhaltene Mauer zählt zu den größten Stadt­be­fes­ti­gun­gen in Europa. → Tour 1

Katharinengang: Das mittelalterliche Gelände des Ka­tharinenklosters liegt etwas abseits der Straße und sieht derart verwunschen aus, dass dort unter an­derem Szenen für „Der Name der Ro­se“ gedreht wurden. Eine Gasse mit ei­nem Dach aus überspannenden Quer­stre­ben, der Katharinengang, führt über das Areal des ehemaligen Do­mi­ni­ka­ner­klosters. → Tour 1

Kiek in de Kök: Hinter dem Frei­heits­platz ragt ein Geschützturm in die Hö­he: Sein Name „Kiek in de Kök“ stammt aus deutscher Zeit und heißt „Guck in die Küche“. Zu seiner Entstehungszeit 1475 konnte man von dem 38 Meter hohen Ka­nonenturm in die Kü­chen der Bürger der Unterstadt blicken. Interes­sant ist auch der Ab­stieg in die Bastionsgänge unter dem Turm. → Tour 1

In der Oberstadt

Alexander-Newski-Kathedrale: Der rot-weiße Prachtbau mit den Zwie­bel­tür­men ist schon von Weitem auf dem Dom­berg zu sehen. 1900 erbaut, sollte das russische Macht­sym­bol 24 Jahre später be­reits wie­der ab­ge­ris­sen werden – dann ging jedoch das Geld aus. Heute freut man sich über das Wahr­zeichen auf dem Dom­berg, wo sich auch das Regie­rungs­viertel und zahl­reiche Aus­sichts­platt­formen be­finden. → Tour 2

Tallinner Dom: Die weiße Domkirche sieht von außen schlicht aus, hat aber in­nen einiges zu bieten: Vermutlich war der Bau, der 1219 errichtet wurde, so­gar die erste christliche Kirche auf est­nischem Festland. Es lohnen sich ei­ne Führung und der Blick vom Kirch­turm über Tallinn. → Tour 2

Rotermann-Viertel: Öst­lich der Alt­stadt nahe dem Altstadthafen liegt die­ses Vier­tel, das ein heraus­ra­gen­des Bei­spiel mo­derner estnischer Ar­chi­tektur ist. Es ent­stand in den letzten Jahren um ei­nen denk­mal­geschützten Kern aus Kalk­stein­häu­s­ern – früher wichtige In­dus­trie­ge­bäu­de. Heute befindet sich hier das Zen­t­rum der kreativen Business-Szene: avant­gardistische Glas­ge­bäude neben auf­bereiteten In­dus­triebauten aus dem 19. Jahrhundert, be­völkert von Tech-Schi­ckeria mit MacBooks. → Tour 4

Außerhalb der Altstadt

Schloss Kadriorg: Das strahlend rote Barockgebäude mit dem grünen Dach, Deckengemälden und Stuck wur­de 1718 als Sommerresidenz des Zaren­paa­res gebaut. Im Schloss befindet sich heu­te das Eesti Kunstimuuseum mit der größten Sammlung russischer, deut­scher, französischer und nie­der­län­discher Malerei in Estland. Um­ge­ben wird das Schloss von einem schö­nen Parkensemble. → Tour 5

Sängerfestwiese: Für die Tallinner hat das Sängerfest auf dem his­to­ri­schen Platz im Nordosten eine ganz be­son­dere Bedeutung: 1988 de­mons­trier­ten über 200.000 Menschen auf der Wie­se singend gegen die So­wjet­herr­schaft. Im Fokus standen est­ni­sche Volks­lieder. Das Fest erinnert noch heu­te alle fünf Jahre an diese Sin­gen­de Re­volution, die Estlands Weg in die Un­abhängigkeit begleitete. → Tour 5

Fernsehturm: Der monumentale 80er-Jahre-Bau wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele errichtet. Mit einem superschnellen Aufzug geht es direkt in die Ausstellung, von der aus man durch Bodenfenster in die Tie­fe schauen kann. → Tour 6

Freilichtmuseum Rocca al Mare: Die nach­gebauten Siedlungen im Wald be­ste­hen aus historischen Gebäuden, die zum Teil an der Ostseeküste liegen. Es gibt neben den hölzernen Wohn­häu­sern und Fischerhütten aus ganz Estland auch eine Feuer­wache, eine alte Dorf­schule sowie ein ori­gi­nal­ge­treu­es Restaurant. Ein echter Tante-Emma-La­den verkauft Brause und bunte Bonbons in den Ver­packungen der 30er-Jahre. Das Mu­seum gibt es schon seit den 1950ern. → Ausflüge in Tallinn

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