Sightseeing-Alternativen

Museen für alle Sinne

◊  Wissenschaftszentrum Kopernikus: Das Wissenschaftszentrum ist eine beeindruckende Mischung aus didaktischem Museum, Jahrmarktattraktion, Freizeitpark und naturwissenschaftlichen Versuchsanordnungen.

◊  Frédéric-Chopin-Museum: Das multimediale und interaktive Museum ist wegen der Memorabilien des berühmten Komponisten ein Muss für Liebhaber des musikalischen Genies.

◊  Museum des Warschauer Aufstands: Das Museum zählt zu den spannendsten und bewegendsten Museen Europas. Interaktive Museumsgestaltung wurde hier überzeugend verwirklicht.

◊  Historisches Museum der polnischen Juden: Ein weiteres beeindruckendes Highlight hinsichtlich der Architektur und der Ausstellungen; 2016 wurde es mit dem prestigeträchtigen European Museum of the Year Award ausgezeichnet.

Zeitgenössische Architektur

◊  Oberstes Gericht: Eins der eindrucksvollsten Bauwerke der letzten Jahrzehnte. Nicht verpassen sollte man die Karyatiden an der Ostseite: Die weiblichen Skulpturen sind ein beliebtes Fotomotiv.

◊  Universitätsbibliothek/BUW: Der Bau der neuen Universitätsbibliothek mit begrünter Dachterrasse ist heute ein beliebtes Ziel von Touristen. Und der Rundumblick über das alte und neue Warschau ist fantastisch.

◊  Metropolitan-Gebäude: Am nördlichen Ende des Józef-Piłsudski-Platzes ist dieses moderne Bürogebäude von Sir Norman Foster zu bewundern. Innenhof nicht verpassen!

◊  Einkaufszentrum Goldene Terrassen: Mit diesem Konsumtempel entstand gegenüber dem Kulturpalast ein moderner, kaum weniger eindrucksvoller Bau.

◊  Wolkenkratzer: Im und rund um das Zentrum ragen architektonisch interessante Wolkenkratzer in den Himmel, darunter das InterContinental, Helmut Jahns Cosmopolitan, der Złota 44 von Daniel Libeskind und, etwas abseits, der Warsaw Trade Tower. Zuletzt hinzugesellt haben sich die Wolkenkratzer Warsaw Spire und Q22. Auf vielen Baustellen lässt sich die Entstehung zukünftiger Türme verfolgen. → Touren 6, 7 und 8

Das echte Warschau

◊  Grünes Warschau: Grün ist die polnische Hauptstadt an allen Ecken und Enden. In den meisten Touren lassen sich Parkanlagen finden. Besonders interessanter Kontrast: das linke Weichselufer mit dem neuen Boulevard und das rechte Weichselufer, wild und unbegradigt. Als Alternative oder Ergänzung zum Łazienki-Park (Łazienki Królewskie) empfehlen wir v. a. den Sächsischen Garten und den Skaryszewski-Park. → Touren 5 und 10

◊  Lindley-Filteranlagen: Die städtischen Wasserfilteranlagen sind ein einzigartiges und bis heute genutztes Industriedenkmal aus dem 19. Jh.

◊  Praga: Der Stadtteil am östlichen Weichselufer blieb von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs weitgehend verschont – und verkam danach zum Armenhaus Warschaus. Heute tummeln sich hier Künstler, Outsider und Studenten.

Alte und neue Geheimtipps

◊  Multimedia-Brunnenpark: Die abendlichen Spektakel an Sommerwochenenden begeistern Alt und Jung.

◊  Die Palme: Diese künstliche Palme beim Rondo de Gaulle’a erinnert an die jüdische Vergangenheit und ist eines der neuen Wahrzeichen Warschaus.

◊  Mariensztat: Anders als Altstadt, Neustadt und Königstrakt wurde dieser Stadtteil nicht detailgetreu rekonstruiert. So präsentiert sich Mariensztat heute als eine Mischung aus einem Dorf des 18. Jh. und sozialistischen Idealen – mit romantisch verträumtem Charakter.

◊  Warschauer Stereoskop (Fotoplastikon): Dieser zeitlose Vorläufer des Kinos ist seit 1904 ununterbrochen in Betrieb.

◊  Neon-Museum: Spannende Sammlung von Neonreklamen und leuchtenden Schriftzügen aus Warschaus Vergangenheit.

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