Unterwegs mit Jan Szurmant & Magdalena Niedzielska-Szurmant

Aufbruch, Wandel, Veränderung – wenn der Weg das Ziel ist, ist War­schau längst an­ge­kom­men. Und so er­le­ben wir bei je­dem un­se­rer Be­su­che eine ver­än­der­te Stadt, obwohl wir meist sechs­mal im Jahr vorbeischauen. Um In­ter­views zu füh­ren, Street Art ab­zu­lich­ten, um zu dol­met­schen, Schu­lungen durch­zu­füh­ren oder in einem Studio deutsche Tex­te ein­zusprechen. Wann immer es möglich ist, gönnen wir uns bei all der Hek­tik ein biss­chen Ent­spannung von der Groß­stadt­arbeit: Spa­zier­gän­ge am ur­wüch­sig-wilden Weich­sel­ufer, ver­trö­del­te Nach­mit­tage in einem der Ca­fés am Er­lö­ser­platz, nächt­liche Tou­ren durchs nicht mehr ganz so alternative Pra­ga, Trips zum Eich​­hörn­chen-Füt­tern in ei­nen der vielen Parks …

Wo immer wir sind, treffen wir auf hoff­nungs­frohe Neu­ankömmlinge aus ganz Polen und der Ukraine. Und für die ist War­schau wie ein Versprechen: auf die große Kar­rie­re, auf ein Mit­ge­ris­sen­wer­den vom pol­ni­schen Wirtschafts­wun­der, auf eine Ge­gen­welt zum vor sich hin­plät­schern­den pol­ni­schen Dorf­le­ben. Es ist uns wichtig, ne­ben all dem Muss-man-ge­sehen-haben zwi­schen Alt­stadt und Kul­tur­palast auch die­se Fa­cetten des heu­tigen War­schaus in unser Buch ein­flie­ßen zu las­sen. Denn schön ist die Weich­sel­me­tro­po­le viel­leicht nur an man­chen Ecken. Auf­re­gend aber ist sie überall.

Back
Cookies help us deliver our services. By using our services, you agree to our use of cookies. Learn more