Sightseeing-Klassiker: Wiens Sehenswürdigkeiten

Imperialer Glanz: Absburger Sehenswürdigkeiten in Wien

Hofburg: Das Machtzentrum der Habsburger wuchs seit dem 13. Jh. und ist in die Alte und die Neue Burg unterteilt. In der Alten Burg harren die Amts- und Wohnräume der Habsburger, Sisi-Museum, Nationalbibliothek und kaiserliche Schatzkammer der Bewunderung, laden Spanische Hofreitschule und Hofmusikkapelle zu Lipizzaner-Dressuren und Messen mit den Wiener Sängerknaben ein. In der Neuen Burg kann man alte Musikinstrumente, Jagdutensilien oder Rüstungen begutachten und ab Herbst 2017 das räumlich und konzeptionell generalüberholte Weltmuseum besuchen. Mit der Fertigstellung des ebenfalls dort angesiedelten Hauses der (österreichischen) Geschichte wird es hingegen wohl noch bis 2019 dauern.

Ringstraße: Der Ring, seit Mitte des 19. Jh. angelegt und von zeitgenössischen Stararchitekten mit Stadtpalästen in verschiedenen historischen Baustilen gesäumt, gilt als städtebauliches Gesamtkunstwerk und imponiert auch im Detail. Das Rathaus wirkt wie eine gotische Kathedrale, die Universität hat wie das innen barocke Burgtheater das Gepräge der Renaissance. Das Parlament gleicht einem antiken Tempel, und die Staatsoper vereint Gotik, Renaissance und Klassizismus. Im Rahmen von Führungen kann man sie alle auch von innen bestaunen, was im Falle von Oper und Burgtheater anlässlich einer Vorstellung natürlich am schönsten ist. → Tour 1 und 2

Stephansdom: Obgleich sie schon vor den Habsburgern da war, mauserte sich Wiens bekannteste Kirche erst unter deren Fittichen zur prächtigen Kathedrale. Wer hineingeht, erlebt eine besondere Raumatmosphäre und entdeckt so manches sakralkünstlerische Detail, kann in die Katakomben hinab- und zum Südturm hinaufsteigen.

Nicht nur barocke (Garten-)Pracht: Wiens Sehenswürdigkeiten Belvedere und Schönbrunn

Belvedere: Wer barocke Architektur nicht mag, wird gleichwohl vom Innenleben von Prinz Eugens Sommerresidenz begeistert sein. Das Museum im Oberen Belvedere spannt den kunsthistorischen Bogen vom Mittelalter bis ins frühe 20. Jh. und ist besonders stolz auf Gustav Klimts weltberühmten Kuss. Das Untere Belvedere ist für spektakuläre temporäre Kunstausstellungen reserviert. Vom Park zwischen den beiden Schlossbauten genießt man die Aussicht über die ganze Stadt.

Schönbrunn: Schloss und Park Schönbrunn zählen zu Wiens beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten. Sie zeugen vom opulenten Lebensstil der Habsburger, huldigen Kaiserin Maria-Theresia, Kaiser Franz Joseph und seiner Sisi. Man kann 40 Prunkräume besichtigen, einfach nur den Park genießen oder den direkt benachbarten ältesten Tierpark der Welt besuchen.

Museumshighlights: Kunst-Sightseeing in Wien

Kunsthistorisches Museum: Die „Kunstkathedrale“ der Habsburger präsentiert eine Gemäldesammlung mit Werken fast aller alten europäischen Meister, hütet antike und orientalische Preziosen und protzt in der Kunstkammer mit goldenen, silbernen und edelsteinbesetzten Tisch-, Dekorations- und Spielobjekten aus Mittelalter, Barock und Renaissance.

Albertina: Das Adelspalais aus dem 18. Jh., dessen Habsburgische Prunkräume vor Gold und Seide strotzen, beherbergt eine der bedeutendsten Grafiksammlungen weltweit (darin z. B. Dürers berühmter Feldhase) und verfügt mit der Sammlung Batlinger über eine der europaweit bedeutendsten, etwa 500 Meisterwerke umfassende Kollek​tionen zur Malerei der Klassischen Moderne.

Museumsquartier (MQ): Hier fügen sich die zeitgenössischen Baukörper von Leopoldmuseum und Mumok (Museum für moderne Kunst) harmonisch in den historischen Gebäuderahmen der kaiserlichen Hofstallungen ein. Das Erste ist Pflicht für Fans von Klimt und Schiele, das Zweite zeigt Kunst des 20. Jh., aber genauso wie Kunsthalle und Quartier 21 auch Zeitgenössisches und Experimentelles. Im MQ residieren das Architekturzentrum Wien sowie ein Kindermuseum und -theater. Rund um seine bunt und bequem möblierten Innenhöfe, die mit Freiluftevents aller Art bespielt werden, laden attraktive Lokale und Läden zum Essen, Trinken und Shoppen ein.

Leichte (Besichtigungs-)Kost: Tipps für Wien auf die unterhaltsame Art

Prater: Das gute alte Riesenrad lockt Tausende von Touristen in den Prater. Wiens Evergreen dreht seine Runden seit 1898 im Wurstelprater, einer Dauerkirmes am Rande von Wiens weltberühmter Park​anlage, die ansonsten mit Wald-, Wiesen- und Wasserflächen, Spiel- und Sportplätzen sowie lauschigen Gartenlokalen für Entspannung und Vergnügen sorgt.

Naschmarkt: Auf Wiens leckerste Sehenswürdigkeit, dem Naschmarkt, bebaut mit nostalgisch anmutenden Pavillons im orientalischen Stil, gibt es alles, was das multikulinarische Herz begehrt, entweder zum Mitnehmen oder zum Verzehr vor Ort. Besonders lebhaft geht es hier am Samstag zu, wenn direkt nebenan ein Flohmarkt abgehalten wird.

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